„Wie der Phönix aus der Asche…“

Leben und lebendig sein, bedeutet die Bereitschaft zu immerwährender Neugeburt. Aus einer Knospe wird jedes Jahr eine Blüte, nach dem Besuch von Flugwesen, wie Bienen befruchtet zu Samen und einige davon werden zu neuen Pflanzen, andere fallen zu Boden, vermodern und werden zu Kompost.

Nichts vergeht, sondern ALLes verändert seine Form.

Warum sollten wir zweibeinigen Wesen eine Ausnahme sein?

Auf unserer Reise durch die kurze Zeit dieses irdischen Daseins zwischen Geburt und Tod erwarten uns zyklische Veränderungsprozesse, die manchmal alles hinfortreißen, was uns sicher und lieb erschien. Das Gefühl zu sterben, jahrelang kein Licht zu sehen, um dann wieder zu lernen, sich wie ein Kind an den kleinsten Naturerscheinungen zu erfreuen, das ist der Pfad ins Jetzt.

Ich selbst habe diese tiefgreifenden Umschwünge oft erlebt und bin immer wieder wie der Phönix aus der Asche aufgestanden. Dank all der leidhaften Erfahrungen bin ich aus dem Weltentraum „erwacht“, wobei das ein andauernder Zustand ist, jeden Morgen aufs Neue.

All die Anstrengung „heil“ zu sein, weniger Leid und Schmerzen haben – und – vielleicht ist genau das mein Denkfehler: Das „heil sein wollen“ – die Fixierung auf Gesundheit als Freiheit vom Schmerz. Der Glaube, dass mich andere, Therapeuten, Heiler, mystische Praktiken, heil werden lassen. Ein wesentlicher Durchbruch für mich ist die Annahme dessen, was ist. Das Aufgeben des Kampfes gegen mein Leid, insbesondere seitdem ich es als Kompost für meinen Seelengarten verwende (Thich Nhat Hanh: Ohne Schlamm – kein Lotus).

Es gibt in unserer Dimension von Tag & Nacht keinen „Endpunkt“ oder eine Ziellinie, wie viele glauben, die Massenhypnose ist in vollem Gange und Aldous Huxley lässt grüßen.

Das Leben ist ein Zwiebelprozess, immer eine neue Schicht, die sich eröffnet – eine schöner als die andere. Der Wille zur Selbsterkenntnis,  innerlich wachsen und frei(er) von Denkmustern und Programmierungen werden, ist meine Reiseroute auf der Straße des Lebens (Zodiakus/Tierkreis = Straße des Lebens).

Diese einzigartige Seelenreise hat mich zu unglaublichen Begegnungen, wundervollen Büchern, Vierbeinern und Koinzidenzen geführt, die mir die Sprache verschlagen.

M-ICH  immer wieder von Denk- und Glaubensmustern befreien, die Weltenkulisse mit Humor und Augenzwinkern betrachten, ist tatsächlich reine Übung und bedarf konsequenter Umprogrammierungsarbeit. Das Gehirn ist ein Programm, das täglich mitschreibt, wenn wir ungrebremst vor uns hin sinnieren und Gedankenmüll produzieren, der in 95 % aller Fälle negativ und voller Angst und Zweifel ist.

Mich beflügelt die Vision des lebenslangen Lernens aus allen Erfahrungen, jenseits eigener Vorstellungen, Bewertungen und Definitionen, die häufig die Sicht auf das Jetzt verstellen.

Den Moment und ALLtag mit Sanftheit und Dankbarkeit mir selbst gegenüber leben, das ist der Pfad, den ich dank täglicher Atemübungen (https://plumvillage.org/de/mindfulness-practice/mindful-apps/) immer öfter und bewusster beschreite.

Meine Weisheitslehrer sind vierbeinige Seelengefährten & Naturwesen, die sich hier oft zu Wort melden und mich mitschreiben lassen.

In diesem Sinne freue ich mich zutiefst, dass wir Sie ein Stück Ihres Erdenweges begleiten.

Iris Margarete Hesse & Naturbuddhas

Ein wunderbares lebensbegleitendes Kompendium: https://buch-blog.info/iris-m-hesse-heilende-seelensprache/